Hier kannst du sehen und nachlesen, was im Felixianum aktuell so los ist

Das Felixianum macht Ferien

... und wünscht allen eine erholsame Sommerzeit.

mehr info

Das Felixianum macht Ferien

... und wünscht allen eine erholsame Sommerzeit.


Mit dem 13. Juli 2018 ist das Felixianum nach der Abschlusswoche und dem Abschlussabend zunächst einmal in die Sommerpause gegangen, wobei drei Felixianer ja nach den Sommerferien noch den Intensivkurs zur Vorbereitung auf die Latinumsprüfung Anfang September absolvieren. Daher wünschen wir allen Besucherinnen und Besuchern unserer Homepage eine erholsame Sommerzeit.

Nach dem Felixianum ist jedoch bekanntlich vor dem Felixianum. Der kommende Kurs des Felixianums 2018/19 könnte nach jetzigem Stand ausgebucht sein (da maximal 13 Appartements zur Verfügung stehen), was uns natürlich freut. Ab Oktober gibt es dann hier auch wieder Neuigkeiten.

In diesem Sinne allen noch eine gute Sommerzeit.

Abschluss des Felixianums 2017/18

Wir sagen Danke für 9 Monate!

mehr info

Abschluss des Felixianums 2017/18

Wir sagen Danke für 9 Monate!


Mit einer Einführungswoche ab dem 9. Oktober 2017 hat der Kurs 2017/18 des Felixianums begonnen, mit einer Abschlusswoche ist er nun am 13. Juli 2018 nach 9 Monaten zu Ende gegangen und wir sagen allen, die daran beteiligt waren DANKE!

Los ging es letzten Samstag mit einem Oasentag im Kloster Springiersbach, bei dem es, angeregt durch Impulse wie “Sich auf den Weg machen”, “Sich bedanken” und “Sich aufmachen,” schon um einen Rückblick und ersten Vorausblick auf die Zeit nach dem Felixianum ging.

Von Montag bis Mittwoch standen dann Exkursionen auf den Spuren der Römer (römisches Kupferbergwerg mit seinen Putzlöchern in Butzweiler, römisches Mosaik in Nennig und römische Villa Borg in Perl) und der Bistumsgeschichte (Metz), zusammen mit dem Latein- und Griechischlehrer, Herrn Manchen, auf dem Programm.

Gestern machte sich das Felixianum dann auf eine Wallfahrt zum Marienwallfahrtsort nach Klausen. Einige sind dazu in aller Frühe schon ab Trier aufgebrochen (35km!). Ab Schweich ging es dann gemeinsam noch 18km weiter. In Klausen kamen zur Pilgermesse auch noch die Studierenden des Felixianums dazu, da sie vormittags noch eine Prüfung hatten. So gab es dann für alle Grund zu danken und auf die Fürsprache Marias um den Segen für alle zu bitten.

Den krönenden Abschluss bildete der Abschlussabend mit Weinprobe. Dazu ging es zunächst in die Keller der Bischöflichen Weingüter, über denen die Felixianer übrigens auch wohnen. Dort gab es neben einer ersten Verkostung auch Einblick in die Weinherstellung und -lagerung. Verbunden mit einem stärkendem Buffet, wurde die Weinprobe dann oberirisch fortgesetzt. Außerdem erhielten alle Felixianer/-innen ihre Abschlusszertifikate.

Für drei Felixianer geht es ab dem 6. August noch mit der Vorbereitung auf die Latinumsprüfung Anfang September weiter.

Gemäß Lk 10,1-2 “Danach suchte der Herr zweiundsiebzig andere aus und sandte sie zu zweit voraus in alle Städte und Ortschaften, in die er selbst gehen wollte. Er sagte zu ihnen: Die Ernte ist groß, […]. Geht!” wünschen auch den Felixianer/-innen alles Gute und seinen Segen für ihren weiteren Weg, egal in welche Städte und Ortschaften ihr Weg sie jetzt führt.

Dem Dom aufs Dach steigen

Spurensuche um, im und auf dem Trierer Dom

mehr info

Dem Dom aufs Dach steigen

Spurensuche um, im und auf dem Trierer Dom


Am Nachmittag des 22. Juni, war das Felixianum, geführt durch Weihbischof Franz Josef Gebert, auf Spurensuche um, im und auf dem Trierer Dom. (ols)

Felixabend mit Heimatpfarrern und Begleitern

Lebenserfahrung, Glaubenszeugnisse und Ermutigung

mehr info

Felixabend mit Heimatpfarrern und Begleitern

Lebenserfahrung, Glaubenszeugnisse und Ermutigung


„Und wenn wir den Karren erst an die Wand fahren müssen, … dann ziehen wir die Sachen nochmal neu auf.“

Thema unseres Felixabends am 21. Juni 2018 war unter anderem die Zukunft und Entwicklung der katholischen Kirche, insbesondere im Bistum Trier. Mit viel frischem Elan und der Motivation, unsere eigenen Wege zu gehen, führten wir mit Pfr. Carsten Rupp, Pfr. Hans-Georg Müller und Msgr. Helmut Gammel gute Gespräche über die Aussichten des Bistums.
Gemeinsam feierten wir zuerst die heilige Messe in der Hauskapelle und starteten den weiteren Verlauf des Abends mit einem gemeinsamen Abendessen.
In lockerer Atmosphäre gab es dann im Anschluß zunächst eine kurze Vorstellungsrunde mit anschließender offener Gesprächsrunde und Austausch. Während des Abends wurden die Felixianer darin bestärkt, auch Innovative und neue Wege in der Kirche einzuschlagen, indem die Gäste durch ihre Lebenserfahrung und ihre Glaubenszeugnisse, Vertrauen in uns als junge Kirche gelegt haben.
Auch während den vielen tiefen theologischen Gesprächen, durfte das leibliche Wohl nicht zu kurz kommen. Dafür sorgte Pfr. Müller mit einem leckeren hausgemachten Kirschkuchen.
Wir danken unseren Gästen für ihre Offenheit und die Bestärkung unseres Glaubens, den Zuspruch, sie hinter uns stehen zu haben und den wundervollen Abend. (aj/js)

Romfahrt des Felixianums

Der aktuelle Kurs des Felixianums auf ganz großer Spurensuche in Rom

mehr info

Romfahrt des Felixianums

Der aktuelle Kurs des Felixianums auf ganz großer Spurensuche in Rom


Eine Woche voll mit neuen Eindrücken und Impulsen liegt nun hinter uns. Wir sind beeindruckt von der Geschichte, die in der Stadt Rom steckt, von der Tradition und der Erhaltung der Bauwerke. Für viele von uns war es der erste Besuch in Rom, bei welchem wir nun einen guten Überblick über die Stadt erhalten haben und überzeugt wurden, noch einmal zurückzukehren und noch mehr zu sehen, um mehr der Geschichte hautnah zu entdecken.

Um die Erlebnisse zu verarbeiten und die Woche zu reflektieren, ließen wir diese gestern gemeinsam beim Tagesrückblick Revue passieren. Um auch euch noch einmal an unserer Reise teilhaben zu lassen, folgt hier ein kleiner Überblick über die Woche.

Nachdem wir dienstags nach der Ankunft in Rom und dem Transfer unsere Zimmer bezogen und gemeinsam zu Abend gegessen haben, spazierten wir noch zum Petersplatz, um den Petersdom bei Nacht zu bestaunen und so den ersten Tag ausklingen zu lassen. Durch diesen ersten Eindruck des nachts beleuchteten Petersdoms haben wir uns noch mehr auf die bevorstehenden Tage gefreut.

Der zweite Tag war sicherlich einer der beeindruckendsten für uns alle. Wir nahmen an der Papstaudienz teil und besichtigten die Ausgrabungen unter St. Peter. Für die meisten war es die erste Papstaudienz, was diese zu einem umso bewegenderen Erlebnis machte. Dazu kam noch, dass wir Plätze ganz in der Nähe des Papstes hatten.

Der Donnerstag begann dann mit der Feier der Heiligen Messe in Sankt Peter und dem anschließendem Besuch der Vatikanischen Museen. Da die Museen ein breites Spektrum an Ausstellungen bietet, durfte sich jeder selbst aussuchen, was er sich anschaut. Am Nachmittag, nach selbst gestalteter Mittagspause, besichtigten wir S. Sabina und S. Anselmo auf dem Aventin. Um Einblicke in die Geschichte von S. Sabina und S. Anselmo zu erhalten, wurden von den Felixianern Referate zu den Themen vorbereitet und als kleiner Vortrag vorgestellt.

Der Freitag stand ganz in Namen der Stadterkundung. Wir spazierten über die Piazza Navona, besichtigten das Pantheon, den Trevi-Brunnen und die Gregoriana. Bei diesem Stadtspaziergang durfte natürlich ein gemeinsames Eisessen nicht fehlen, um uns ein wenig abzukühlen. Am Nachmittag besuchte der Großteil der Gruppe Santa Maria Maggiore und den Lateran, diejenigen, die schön mehrfach in Rom waren entschlossen sich dazu, die Stadt ein wenig selbst zu erkunden.

Am vorletzten Tag stand eine Fahrt nach St. Paul vor den Mauern auf dem Programm. Nach Besichtigung der Basilika, verbunden mit einem Kurzvortrag über diese, blieb Zeit um Ruhe zu finden und persönliche Gebete zu sprechen. Im Anschluss daran schauten wir uns das Kolosseum, das Forum Romanum und zuletzt auch die Piazza Venezia, inklusive „Schreibmaschine“ an. Abends wurde uns die Möglichkeit eröffnet auf der Dachterrasse des „Potificium Collegium Germanicum et Hungaricum“ einen Blick über die Dächer Roms zu bekommen und dabei, mit zwei dort lebenden Trierer Seminarpriestern, in den Austausch zu kommen. Den Rest unseres letzten Abends ließen wir als Gruppe bei gemeinsamen Abendessen ausklingen.

Bevor es Sonntag für den Rückflug zum Flughafen ging besichtigten wir noch gemeinsam mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Kita gGmbH, die zufällig gleichzeitig in Rom waren und auch im gleichen Flugzeug zurückflogen, die Domitilla-Katakombe.

Abschließend können wir nach unserer Reise sagen, dass wir froh sind, die Möglichkeit bekommen und all die großartigen Sehenswürdigkeiten in Rom gesehen zu haben und Einblicke in die Geschichte der Stadt und auch die die geschichtliche Entwicklung der Kirche erhalten zu haben. Rom, die ewige Stadt, ist unserer Meinung also immer wieder eine Reise wert und auch schmerzende Füße nach mehreren Kilometern Fußmarsch können die Begeisterung für die Stadt und die Entdeckerfreude nicht mindern. (aj)

Tag der offenen Tür im Priesterseminar und Felixianum

Besondere Einblicke für die Eltern der Seminaristen, Kapläne, Felixianer*innen und für ehemalige Felixianer*innen

mehr info

Tag der offenen Tür im Priesterseminar und Felixianum

Besondere Einblicke für die Eltern der Seminaristen, Kapläne, Felixianer*innen und für ehemalige Felixianer*innen


Am 22. April 2018 öffnete das Priesterseminar und das Felixianum seine Türen für die die Eltern der Seminaristen, Kapläne, Felixianer*innen und für die ehemaligen Felixianer*innen.

Nach der Möglichkeit, schon am Abend vorher anzureisen und morgens am Pontifikalamt mit unserem Bischof teilzunehmen, gab es für alle Gäste und die Hausgemeinschaft im Anschluss daran einen gemeinsamen Sektempfang mit anschließendem Mittagessen.

Am frühen Nachmittag gab es dann verschiedene Angebote:

  • Im Felixianum bestand die Möglichkeit, sich über die Bereiche Spiritualität, Leben und Lernen zu informieren bzw. diese auch konkret zu erleben in Form von griechischen Papyri oder eines Bibliologs.
  • Im Clementinum öffneten die Schwestern vom hl. Karl Borromäus ihre Klausur und luden zum Kennenlernen ein.
  • Als dritte Möglichkeit konnte man mit Regens Becker und Spiritual Laux über Fragen und Themen der Priesterausbildung ins Gespräch kommen oder Fragen dazu stellen.

Nach dem Kaffeetrinken konnte, wer wollte, noch an der Pontifikalvesper zum Abschluss der Heilig-Rock-Tage 2018 teilnehmen.

Allen Beteiligten hat der gemeinsame Tag, die Begegnungen und der Austausch große Freude bereitet so dass wir uns ermutigt sehen, den Tag im nächsten Jahr zu wiederholen und dann die Türen noch weiter zu öffnen. (ols)

 

Wohnen und Leben im Felixianum für Neustudierende

Information für alle Neustudierenden der Theologischen Fakultät Trier

mehr info

Wohnen und Leben im Felixianum für Neustudierende

Information für alle Neustudierenden der Theologischen Fakultät Trier


(Magister in Theologie; Bachelor- und Masterstudiengang Katholische Religionslehre; Bachelor- und Masterstudiengang Katholische Theologie als Nebenfach)

Du hast dich zum kommenden Wintersemester 2018/19 für das Theologiestudium eingeschrieben oder planst dies. Zum Theologiestudium gehört auch das Erlernen der alten Sprachen (Latein, Griechisch Hebräisch), soweit dies nicht schon in der Schule geschehen ist. Außerdem kann die Aufnahme eines Studiums allgemein auch mit der Entscheidung verbunden sein, zuhause auszuziehen und am Studienort zu wohnen, allein oder mit anderen.

Für beides, das Erlernen der Sprachen und das Leben und Wohnen in attraktiver Wohnlage mitten in Trier, hätten wir da ein Angebot. Vielleicht hast du schon vom Felixianum, dem Orientierungs- und Sprachenjahr im Bistum Trier, gehört, welches wieder im Oktober 2018  startet. Dort bieten wir wir dir an:*

  • – Wohnen und Leben im ersten Jahr in einer Art WG zusammen mit den anderen Felixianer*innen
  • Eigenes, geschmackvoll und modern möbliertes Appartement (Grundausstattung: Bett, Schreibtisch, Tisch mit 2 Sesseln, Schreibtisch und –stuhl, Regale, Kleiderschrank)
  • Eigenes Bad mit Dusche und WC
  • DSL-Internet- (Flatrate) und Telefonanschluss
  • Teilverpflegung (Teilnahme an einem Mittagessen pro Woche inklusive)
  • Und dies alles zum Preis von 250,- € / monatlich (zzgl. einer einmaligen Aufnahmegebühr von 390,- €)

wenn du dir umgekehrt vorstellen kannst:

  • an ausgewählten Gemeinschaftselementen (1 x pro Woche Morgenlob und Tagesrückblick, 1 x pro Woche gemeinsamer Gottesdienst) teilzunehmen;
  • und auch sonst bereit bist, Dienste in der Wohngemeinschaft zu übernehmen bzw. dich dort einzubringen.

Und da die Sprachkurse für Latein und Griechisch ohnehin im Rahmen des Felixianums und dessen Räumlichkeiten stattfinden, wenn du diese über die Fakultät belegst, bist du  direkt vor Ort, da sie im Felixianum stattfinden. Ansonsten kannst du in Ruhe deinem Studium nachgehen.

Falls wir dein Interesse geweckt haben und du dir vorstellen kannst, mit anderen Gleichgesinnten unter einem Dach zusammenzuleben, kannst du dich  gerne mit uns in Verbindung setzen: Tel.: 0651/9484-130 oder per
E-Mail: oliver.laufer-schmitt@felixianum.de .

* Interessenbekundungen werden nach Eingang und freien Appartements berücksichtigt.

Aushang_Info_Felixianum für Neustudierende der Theologischen Fakultät Trier_mit Studiengängen_2018

Sag Ma(hl) …

Felixabend mit Firmlingen und Interessierten aus dem Dekanat Trier

mehr info

Sag Ma(hl) …

Felixabend mit Firmlingen und Interessierten aus dem Dekanat Trier


Am letzten Donnerstag war es wieder Zeit für einen Felixabend! Dieses Mal hatten wir eine Gruppe von Firmlingen und am Felixianum interessierten Jugendlichen zu Besuch.

Unter dem Motto “Sag (Mahl)!” begann der Abend mit der gemeinsamen Feier des Abendmahls. Nach gefeierter Messe ging es dann für uns in die Küche des Priesterseminars zum gemeinsamen Kochen bzw. Zubereiten eines Mahls. Die Idee der Firmlinge, Pizza zu backen, wurde umgesetzt und schon während des Zubereitens kam es zum ersten Austausch und auch zu der Frage. “Du, sag doch mal …”. Dieser wurde anschließend in Kleingruppen beim Verzehr der Pizza noch intensiviert. Vor allem ging es um die Motivation der einzelnen Firmlinge das Sakrament der Firmung empfangen zu wollen und das Leben im Felixianum.

Zum Abschluss des Abends, welchen wir alle gerne noch verlängert hätten, gab es noch eine kleine Führung durch die Räumlichkeiten des Felixianums um die Einblicke in unser Leben als Felixianer zu vertiefen. Abgerundet wurde die Begegnung dann durch eine kleine Feedback-Runde und ein Gebet, welches uns alle gut in die Nacht begleitet hat. (aj)

„Die eigene Spiritualität entdecken und bereichern.“

Felixianum bietet Gemeinschaft und Orientierung für Erstsemester und Suchende

mehr info

„Die eigene Spiritualität entdecken und bereichern.“

Felixianum bietet Gemeinschaft und Orientierung für Erstsemester und Suchende


Antonia Jorda und Katharina Wilwers


Trier –
 Latein um acht Uhr morgens ist nicht jedermanns Sache. Während es draußen noch dunkel und neblig ist, trudeln die Studenten und Felixianer im Priesterseminar Trier ein. Ein Letzter kommt noch von der Morgenandacht und mit einem dampfenden Kaffee in den Seminarraum. Antonia Jorda hatte schon Latein in der Schule. Für sie geht es stattdessen gegenüber in den Bibliothekssaal mit hellverzierter  Stuckdecke und weißen Säulen. Die 19-Jährige studiert Vollzeit Theologie und ist gleichzeitig im Felixianum, einem Sprachen- und Orientierungsjahr des Bistums Trier. „Da ich nicht genau wusste, wohin ich mit dem Theologiestudium möchte, dachte ich mir, dass dieses Orientierungsjahr auf jeden Fall Sinn macht“, erzählt Jorda. „Es war auf jeden Fall die richtige Entscheidung, denn die Gemeinschaft, die ich mir vorgestellt habe, die fruchtet im Felixianum.“

Mit sieben weiteren jungen Erwachsenen ist sie im Felixianum und wohnt auf dem Gelände des Priesterseminars Trier. In der Variante A kann es als Vorstufe zum Studium genutzt werden oder zur allgemeinen Orientierung für das Berufsleben. Neu ist die Variante B für Studienanfänger, wie Antonia Jorda, die an ausgewählten Programmpunkten teilnehmen. „Der Start wird für Studierende schon mal ein bisschen erleichtert“, sagt Oliver Laufer-Schmitt, Leiter des Felixianums. „Und es ist natürlich auch interessant, in so einer christlichen Wohngemeinschaft zu leben und dort die verpflichtenden Elemente mitzumachen, wie den Tagesrückblick, das Morgenlob und die gemeinsame Messe einmal die Woche.“

Wenn ihr Stundenplan nicht so eng getaktet wäre, würde Jorda am liebsten noch weitere geistliche Angebote im Felixianum wahrnehmen. „Ich studiere ja aus dem Glauben heraus und weil ich fundierter darüber Bescheid wissen möchte, um ihn später auch zu verkünden“, erklärt die Studentin. „Ich fand es ziemlich sinnvoll, dieses Jahr so zu nutzen und mit Leuten in Kontakt zu kommen, die sich für den Glauben interessieren und die gleichen Fragen stellen.“

 

Unbekanntes ausprobieren

So geht es auch Jens Bauer. „Die eigene Spiritualität entdecken und bereichern“, fasst er das Felixianum für sich in einem Satz zusammen. Der 26-Jährige hat bereits eine Ausbildung bei der Post absolviert und sich nun entschieden, Priester zu werden. Das Felixianum nutzt er als vorgeschaltete Phase vor dem Priesterseminar. In seinem hellen Appartmentzimmer stehen und stapeln sich Bücher im Regal, daneben eine selbstgebastelte Kerze aus dem Erlebnispädagogik-Kurs, im Fach darunter lagert ein Süßigkeitenvorrat. Über dem Schreibtisch mit Laptop und Lateinbuch hängt der Wochenplan. Als Felixianer der Variante A stehen für Bauer Sprachkurse, Praktika in sozialen Einrichtungen und geistliche Kurse auf dem Stundenplan. In einigen Kursen, in denen es etwa um das Gebetsleben, ein Buch von Papst Franziskus oder unterschiedliche Bibelbetrachtungen geht, bereiten die Felixianer die Einheiten mittlerweile auch selbst vor. „Da kann man sich mal in einer kleinen Gruppe, wo es einem nicht peinlich sein muss, ausprobieren, wie die verschiedenen Methoden so ankommen“, sagt Bauer.

Schwester Simone Remmert leitet den Kurs Gebetsschule und zeigt den Felixianern verschiedene Möglichkeiten, das eigene geistliche Leben zu gestalten. „Sie kennen oft nur das Klassische: Messe, Rosenkranz und so. Von vielen Formen haben sie noch nie etwas gehört.“ Neben der Laudes, dem Stundengebet, stellt sie beispielsweise auch Formen des Bibelteilens vor, um sich den Bibeltexten neu anzunähern: durch szenische Vorstellung mit allen Sinnen oder in die Rolle einer biblischen Figur schlüpfen. Wie es vom Kopf auch in Herz und Bauch kommt, ist Schwester Simone wichtig. „So entwickeln wir ein Spektrum, dass die Felixianer auch für sich selbst eine Form finden und wissen: Menschen beten verschieden.“

Wir sind eine tolle Gruppe geworden

Die unterschiedlichen Ansichten und Hintergründe, die innerhalb der Gruppe aufeinandertreffen, begeistern Antonia Jorda und Jens Bauer. „Man lernt, nicht nur seine eigene Sichtweise zu haben auf den Alltag und die Uni“, sagt die Studentin. Auch der Priesteranwärter schätzt die gemischte Gemeinschaft: „Es ist spannend und vielfältig. Und trotzdem klappt es, wir verstehen uns und ergänzen uns auch oftmals.“ Bereits der Besuch im „Escape Room“ zum Anfang des Felixianums habe die Felixianer der Variante A und B zusammengeschweißt, sagt Jorda. „Wir sind so eine tolle Gruppe geworden, dass wir da auch gerne in der Mittagspause von der Uni runterfahren ins Felixianum, weil die Gemeinschaft einfach schön ist.“ So verbringt sie auch den Großteil ihrer Freizeit im Felixianum. „Man kommt in einen Austausch, man lacht, man hat Spaß, wenn wir abends zusammensitzen.“ In den Semesterferien können sich die Variante B-Studenten dann auch einigen Seminaren der Variante A anschließen: Reflektions- oder Rhetorikkurse, der Intensivkurs Latein und auch die Geistlichen Tage mit Exerzitien stehen an. Jorda freut sich bereits auf das Angebot. Und mit etwas Glück lässt der Stundenplan im Sommersemester noch ein paar Lücken mehr für das Felixianum frei.

Das neue Orientierungsjahr startet am 15. Oktober mit 13 Plätze für junge Frauen und Männer zwischen 18 und 30 Jahren. Auch Erstsemester, die ein Theologiestudium beginnen, können sich bewerben. Unterbringung in Einzelappartements mit Bad und Teilverpflegung kostet monatlich 390 Euro für Variante A und 250 Euro für Variante B. Interessierte können Schüler-BAföG beantragen. Die Bewerbung ist möglich an: Felixianum, Jesuitenstraße 13, 54290 Trier oder an oliver.laufer-schmitt[at]felixianum.de. Weitere Informationen gibt es unter www.felixianum.de oder www.facebook.com/felixianum.

(Quelle und Fotos: www.bistum-trier.de; dk)

 

Felixabend mit Bischof Dr. Stephan Ackermann

Nimm und ließ!

mehr info

Felixabend mit Bischof Dr. Stephan Ackermann

Nimm und ließ!


Im Rahmen des dritten Felixabends besuchte uns am 18.01.2018 unser Bischof Dr. Stephan Ackermann. Gemeinsam feierten wir die heilige Messe in der Hauskapelle und starteten den weiteren Verlauf des Abends mit einem gemeinsamen Abendessen.
In lockerer Atmosphäre gab es zunächst eine kurze Vorstellungsrunde mit anschließender offener Gesprächsrunde und Austausch über die Fragen der Felixianer. Die Themen reichten von Synode über missionarisches Handeln bis zu Anekdoten aus dem Leben des Bischofs. Im Gegenzug hatte auch der Bischof Möglichkeit die Felixianer über ihre Ansichten zu diversen Themen wie Synode, Zukunft des Bistums, Entwicklung der Berufe der Kirche und viele weitere Themen zu befragen. Wie bedanken uns für den aufschlussreichen Abend und hoffen auf viele weitere gute Berührungspunkte. (js;aj)
(Foto: Subregens Oliver Laufer-Schmitt)

Anfang mit Aperitif

Wiederbeginn des Felixianums im neuen Jahr nach den Weihnachtsferien

mehr info

Anfang mit Aperitif

Wiederbeginn des Felixianums im neuen Jahr nach den Weihnachtsferien


Heute, am 08.01.2018, ging nach den wohlverdienten Weihnachtsferien der Alltag im Felixianum wieder los. Alle Felixianer kehrten gut erholt und mit neuer Energie aus den Ferien nach Trier zurück. Nach dem ersten Schultag des neuen Jahres wurde im Anschluss an den Tagesrückblick mit einem guten Glas Sekt auf das frische und junge Jahr angestoßen.
Das Felixianum wünscht ein gesegnetes neues Jahr, viel Glück, Erfolg und Gottes Segen auf allen Wegen. 
(js)

2. Felixabend mit kath.YA

Felixianum meets kath.YA

mehr info

2. Felixabend mit kath.YA

Felixianum meets kath.YA


Gestern Abend, am 14.12, fand der zweite Felixabend im Rahmen eines ausgiebigen Austauschs mit kath.YA statt. kath.YA ist ein eigenständiges Projekt von jungen Erwachsenen aus Trier. Dabei richtet sich kath.YA an junge Erwachsene in Trier und Umgebung, die auch denken: “Alleine glauben geht nicht”. Mit vielseitigen Verbindungspunkten gab es ein reges Gespräch über das spannende Sprachen- und Orientierungsjahr Felixianum, uns Felixianer und das Projekt kath.YA. Die fulminanten Felixianer tischten dabei peppige Pizzabrötchen auf, nachdem in einer Messfeier die kreativ gestalteten Kerzen gesegnet wurden. Wir Felixianer bedanken uns bei kath.YA für die guten Gespräche und einen angenehmen Abend. (flx)

Felixabend mit Prof. Dr. Bernhard Schneider

Die Geschichte des Bistums Trier mit ihren Umbrüchen

mehr info

Felixabend mit Prof. Dr. Bernhard Schneider

Die Geschichte des Bistums Trier mit ihren Umbrüchen


Am 23.11. fand der erste Felixabend mit Vortrag von Professor Schneider statt. Nach gemeinsam gefeierter Messe und leckerem Abendessen, führte er uns in eineinhalb Stunden sehr kurzweilig durch 1800 Jahre Bistumsgeschichte. Sein Fokus lag dabei vor allem auf dem Thema Umbrüche, welches er interessant aufbereitete und vortrug. Wir bedanken uns ganz herzlich bei Professor Schneider für den gut gestalteten und informativen Vortrag und freuen uns schon sehr auf die Spurensuchen mit ihm. (cf;js)

MORGENS HALB SIEBEN IN TRIER

Für einen gestärkten Start in den Tag ...

mehr info

MORGENS HALB SIEBEN IN TRIER

Für einen gestärkten Start in den Tag ...


… gibt es als Angebot des Dekanats Trier in Kooperation mit anderen Institutionen in dieser Adventszeit jeden Mittwoch um 6:30 Uhr für Körper & Geist ein Morgengebet in der Kapelle des Angela-Merici-Gymnasiums mit anschließendem Frühstück.

  • Mi, 6. Dez 2017, 6:30 Uhr
  • Mi, 13. Dez 2017, 6:30 Uhr
  • Mi, 20. Dez 2017, 6:30 Uhr

Wir starten mit einem Gottesdienst im Kerzenschein in den Tag. Gerne darfst du aktiv mitbeten oder still genießen.

dekanattrier-rorate-einladung-back

Erster Felixabend (light)

Karaoke und "Teambuilding"

mehr info

Erster Felixabend (light)

Karaoke und "Teambuilding"


Am Abend des 9. November fand im Rahmen des ersten Felix-Abends ein Karaoke-Singwettbewerb statt. Nach der gemeinsamen Messe und einem anschließenden leckeren Abendessen, konnte jeder im eigens umgestalteten Wohnzimmer sein oder ihr Sangestalent unter Beweis stellen, im Duett oder auch als Solo. Von “Lemon tree” bis “Griechischer Wein” war alles dabei. Erkenntnis des Abends: Wir sollten die kirchenmusikalische Bildung auch in Form von Karaoke gestalten.

Beginn des Sozialpraktikums

Erstes Kennenlernen der Mentor*innen und Praktikumstellen

mehr info

Beginn des Sozialpraktikums

Erstes Kennenlernen der Mentor*innen und Praktikumstellen


Mit Spannung haben die Felixianer*innen darauf gewartet, dass das Sozialpraktikum losgeht und dass sie ihre Praktikumsmentor*innen und Praktikumsstellen kennenlernen. Letzte Woche war es jetzt endlich soweit.

Bei einem Treffen in den Caritas-Werkstätten in Trier, die gleichzeitig auch eine der Einsatzstellen ist, gab es zunächst einmal Informationen zum Caritasverband Trier, der Praktikumsgeber für alle Stellen ist. Im Anschluss daran stellten zunächst die Praktikumsmentor*innen sich und die Einrichtungen vor, die sie vertreten. Bei der Vorstellung der Felixianer*innen wurde dann schon klar, wer zu welcher Praktikumstelle geht. Der Leiter des Felixianums erläuterte noch die Bedeutung des Sozialpraktikums im Rahmen des Orientierungs- und Sprachenjahres orientiert an Mt 25,34-40 und der Prüfungs- und Studienordnung des Felixianums. Danach fanden sich Mentor*innen und Praktikant*innen zusammen zu einem ersten Austausch und zum Besprechen des Beginns des Praktikums und der Praktikumszeiten.


Den Abschluss bildete eine sehr interessante Führung durch die verschiedenen Bereiche und Werkstätten der Caritas-Werkstätten durch den Werkstattleiter, Herrn Leitzgen. (ols)

Start des neuen Felixianums-Kurs 2017/18

Das Felixianum geht in eine neue Runde

mehr info

Start des neuen Felixianums-Kurs 2017/18

Das Felixianum geht in eine neue Runde


Am 9. Oktober 2017 hat der zweite Kurs des Felixianums, des Orientierungs- und Sprachenjahres im Bistums Trier, begonnen. 8 junge Erwachsene haben sich, gemeinsam mit ihrer Tutorin Carolin Müller, Sr. Simone Remmert CJ und dem Leiter des Felixianums, Oliver Laufer-Schmitt, in der „Start-up-Woche“ dem neuen Kursjahr und dem Konzeptdes Felixianums angenähert.

Dazu gehörte das gegenseitige Kennenlernen der Felixianerinnen und Felixianer untereinander, der Leitung und der geistlichen Begleitung, aber auch das Kennenlernen des Sprachlehrers für Latein und Griechisch. Daneben ging es dann aber auch darum, den Kurs in den Blick zu nehmen. Darunter zu verstehen sind ganz praktische Aspekte, die das Zusammenleben in der Wohngemeinschaft des Felixianums regeln, wie zum Beispiel die Haus- und Lebensordnung, der Stundenplan und die damit verbundene Belegung der Sprachkurse und Praktikumsstellen, bis hin zur Einteilung von Diensten für das Zusammenleben im Haus.

Damit es nicht zu „trocken“ wurde, gab es aber auch eine Haus- und Stadtf
ührung, Herausforderungen wie das Durchklettern eines Spinnennetzes oder die Befreiung aller 8 TeilnehmerInnen aus dem Gefängnis und gesellige Abende auf der hauseigenen Kegelbahn mit Kegeln und Werwolfspielen.
Eingerahmt wurden die ersten Tage durch den gemeinsamen Beginn mit dem Morgenlob, dem Tagesrückblick am Abend und einer Gruppenmesse am Donnerstag. Für diejenigen FelixianerInnen, die jetzt schon mit dem Studium anfangen, fand am Freitag dann noch der Einführungstag der Theologischen Fakultät und des Mentorats statt.

Nach diesem gelungenen Start ging es dann, geschafft durch eine intensive Woche, erst einmal ins freie Wochenende. Alle sind jedoch auch schon gespannt, wenn es dann am Montag mit dem normalen Stundenplan und Alltag losgeht. Wir wünschen unseren neuen Felixianerinnen und Felixianern ein gutes Jahr – voller bereichernder Eindrücke und Erfahrungen und freuen uns auf die gemeinsame Zeit! (ols)